Als stolzer Besitzer eines Einfamilienhauses möchte man natürlich alles daran setzen, sein Eigenheim vor allem zu schützen, was Schaden verursachen kann. Die Besitzer machen sich über viele potentiellen Problemherde Gedanken, doch das Thema Wasserhärte scheint häufig vergessen zu werden. Eine hochwertige Wasserenthärtungsanlage kann auch in einem Einfamilienhaus eine Menge Geld und Nerven sparen.

Doch stellt sich die Frage, wie viel Sinn eine Wasserenthärtungsanlage wirklich macht, denn man möchte natürlich keine Kosten aufbringen, die nicht unbedingt erforderlich sind. Sollten Sie in Ihrem Haushalt häufig das Problem haben, dass kalkhaltiges Wasser aus den Leitungen kommt, so kann sich die Anschaffung einer Wasserenthärtungsanlage durchaus lohnen, denn eine solche Anschaffung kann auf lange Sicht nicht nur Geld sparen, sondern sorgt auch indirekt dafür, dass die Hausarbeiten schneller erledigt werden können.

Wenn Waschmaschine und Spülmaschine keine Leistung mehr bringen

Hartes Wasser kann dafür sorgen, dass die Wasch- und Spülmaschine im Laufe der Zeit nicht mehr so wirksam arbeitet, wie es am Anfang der Fall war. Man benötigt immer mehr Waschmittel, um die gleiche Wirkung zu erreichen, was im Laufe der Jahre die Haushaltskasse deutlich minimieren kann. Zudem wird mehr Weichspüler benötigt, denn hartes Wasser macht sich auch an den Kleidungsstücken bemerkbar.

Durch eine Wasserenthärtungsanlage wird dafür gesorgt, dass diese beiden wichtigen Geräte stets mit gefiltertem Wasser versorgt werden, so dass langfristige Probleme bereits im Vorfeld vermieden werden können. Hartes Wasser kann bei manchen Waschmaschinen-Modellen sogar dazu führen, dass diese vollständig den Geist aufgibt.

Funktionsweise von Wasserenthärtungsanlagen

Im Allgemeinen arbeiten Wasserenthärtungsanlagen im Einfamilienhaus nach dem Prinzip des Ionenaustauschs. Bei diesem Vorgang werden die härtebildenden Stoffe gegen ungefährliche Stoffe ausgetauscht, wobei ein spezielles Kunstharz zum Einsatz kommt. Dieser Vorgang ist völlig ungefährlich und sorgt dafür, dass weiches Wasser aus den Leitungen kommt. Bei einer Wasserenthärtungsanlage ist lediglich darauf zu achten, dass das verwendete Kunstharz regelmässig regeneriert wird, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Die Kosten für eine solche Wasserenthärtungsanlage hängen davon ab, wie hart das Wasser tatsächlich ist. Je höher der Härtegrad, desto höher fallen auch die Kosten für eine solche Anlage aus. Wie hart das aus den Leitungen kommende Wasser tatsächlich ist, kann das örtliche Wasserwerk schnell beantworten. Generell lohnt sich eine solche Anlage in jedem Einfamilienhaus und kann auf lange Sicht eine Menge Geld sparen, das man anderweitig einsetzen kann. Der Betrieb einer Wasserenthärtungsanlage ist in der Regel sehr günstig und spielt sich in einem Rahmen zwischen einem und vier Franken pro Monat ab, ein Betrag, den jeder stolze Besitzer eines Einfamilienhauses aufbringen kann.

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