In der Praxis haben sich bei Personalberatungsfirmen drei Vergütungsmodelle etabliert. Dabei werden vor allen Dingen Festhonorare mit den Kunden vereinbart. Am populärsten ist dabei das Festhonorar nach Projektfortschritt mit 83%, gefolgt vom Festhonorarmodell nach Zeitfortschritt (etwas unter 10%) und dem Erfolgshonorar (8%).

Der Grund für die weite Verbreitung des Festhonorars liegt insbesondere in der Neutralität der Personalberatung. Da beim Erfolgshonorar nur Geld fliesst, wenn ein Kandidat vermittelt wird, tendieren Personalberatungsfirmen bei diesem Vergüstungsmodell dazu alle verfügbaren Dossiers dem Auftraggeber zu schicken - unabhängig von der Qualität der Kandidaten. So gelangen auch viele ungeeignete Kandidatendossiers zum Kunden, was für diesen einen grossen Zeitverlust bedeutet. Darüber hinaus läuft der Kunde hierbei auch Gefahr nicht den besten Kandidaten einzustellen, sondern denjenigen, der sich am besten zu verkaufen wusste.

Diese Gefahr besteht beim Festhonorar nicht, da hier dem Personaldienstleister unabhängig von der Selektion eines Kandidaten zumindest ein Teil des Honorars zusteht.

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