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Der technologische Fortschritt ist nicht aufzuhalten. Seit ein paar Jahren gibt es nun bereits Röntgengeräte, die dreidimensionale Aufnahmen machen können. Doch wozu braucht man eigentlich Zahnbilder in 3D?

Die Vorteile hierfür liegen auf der Hand. Durch die dreidimensionale Aufnahme kann der Zahnarzt die Zahn-Situation besser erfassen als mit einer zweidimensionalen Aufnahme. Dies ermöglicht es ihm genau zu sehen, wie er beispielsweise ein Implantat setzen muss. Das Risiko fehl- oder schlechtplatzierter Implantate kann so erheblich reduziert werden.

Für den Patienten dauert die Aufnahme genau gleich lang wie bei traditionellen Röntgengeräten. Das Bild wird jedoch digital erstellt und liegt sofort vor. Bei herkömmlichen Röntgengeräten muss dieses erst mit Chemikalien in der Praxis entwickelt werden. Die Bilder der digitalen Volumentomographie (DVT) - so der Fachbegriff - sind dabei immer hochaufgelöst und sehr scharf. Der einzige Wehrmutstropfen dieser Technologie ist der Preis. Dieser verhindert die flächendeckende Einführung in der Schweiz. Derzeit gibt es nur wenige Zahnarztpraxen, die 3D-Röntgengerät im Einsatz haben, so zum Beispiel Dental Club in Luzern und Steinhausen.