Für viele Senioren bedeutet der Umzug in ein Altersheim oft den Verzicht auf ein selbstbestimmtes Leben. Das eigene, vertraute Zuhause gegen eine fremde Umgebung zu tauschen – keine schöne Vorstellung. Dennoch fühlen sich gerade allein lebende Senioren, allein im trauten Heim nicht mehr sicher. Zu gross ist die Angst, dass Hilferufe im Notfall unbeantwortet bleiben. Dieser Angst kann mit der Installation eines Hausnotrufsystems begegnet werden. Doch was kostet ein Hausnotruf und vor allem, wer zahlt?

 Was kostet mich das Plus an Sicherheit?

Ein Hausnotruf besteht aus einem mobilen Handsender und einer Basisstation mit Freisprecheinrichtung und Notruftaste. Der mobile Handsender, oft als Funkfinger bezeichnet, kann als Armband oder um den Hals getragen werden. Mit einem simplen Knopfdruck auf den Funkfinger kann der Hilfebedürftige im Ernstfall einen Notruf abgeben. Über die Freisprecheinrichtung der Basisstation nimmt in nur wenigen Sekunden ein Mitarbeiter der Notrufzentrale Kontakt zu dem Hilfesuchenden auf. Zusammen mit den im Vorfeld erfragten Informationen, wie Adresse und Krankengeschichte, kann der Mitarbeiter der Hausnotrufzentrale notwendige Rettungsmassnahmen einleiten. Der beschriebene Service ist in der Basisversorgung der Hausnotrufanbieter enthalten. Die monatlichen Kosten variieren hier von Anbieter zu Anbieter. Obwohl die privaten, regional aufgestellten Anbieter preislich oft etwas günstiger sind, leisten Wohlfahrtsverbände dennoch oft einen besseren Rund-Um-Service.

Kosten, die man nicht alleine trägt

Sicherheit schön und gut - doch, was wenn man nicht über die finanziellen Mittel verfügt und sich ein Hausnotrufsystem nicht leisten kann? Da es sich beim Hausnotruf um ein technisches Pflegehilfsmittel handelt, ist es durchaus möglich sich die monatlichen Kosten von der Pflegekasse bezuschussen zu lassen. So erhalten Menschen mit anerkannter Pflegestufe einen Zuschuss zum Hausnotruf Basispaket.

Schlussendlich erlaubt eine simple Technologie, wie das Hausnotrufsystem, Senioren sich wieder sicher in den eigenen vier Wänden zu fühlen. Mit dem Basispaket, das in vielen Fällen von der Pflegekasse sogar bezuschusst wird, kann der Umzug in eine Pflegeinrichtung noch ein wenig hinausgezögert werden.

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