Wasserenthärter sind immer häufiger auch in Privathaushalten zu finden. Denn diese kleinen Wundergeräte sorgen dafür, dass das Haushaltswasser kalkfrei wird. Kalk besteht aus Magnesium und Kalzium, die wiederum die Hauptverantwortung für die Wasserhärte tragen, was aber nicht jeder weiss, da die meisten Menschen davon ausgehen, dass die Wasserhärte vom Eisen im Wasser stammt. Eine Entkalkungsanlage, die auf dem Ionenaustauschverfahren basiert, ist sehr effizient, wenn es um das Entkalken von Trinkwasser geht. Das Kationenaustauschharz, das Material, mit dem die Entkalkungsanlagen gefüllt sind, hält die Magnesium- und Kalzium-Ione zurück und tauscht sie gegen Natriumionen aus. Damit erreicht man eine nachhaltige Senkung des Kalkgehaltes im Trinkwasser.

Der Vorteil einer Entkalkungsanlage liegt klar auf der Hand. Neben der Tatsache, dass das Hauptwassernetz kalkfrei bleibt, kommt noch hinzu, dass auch Geräte wie Waschmaschine, Geschirrspüler oder der Wasserboiler eine längere Lebenserwartung haben, da ihnen hartes Wasser zusetzt und zu hohen Reparaturkosten führt. Zudem haben Wasserenthärter auch noch einen ökologischen Nutzen. Da weniger umweltschädliche Reinigungsmittel genutzt werden müssen, trägt man zum Schutz der Umwelt bei. Zusätzlich entlasten die weniger gekauften Reinigungsmittel auch die Haushaltskasse.

Einen kleinen Nachteil gibt es allerdings auch, wenn man das denn als Nachteil bezeichnen möchte. Mit der Inbetriebnahme eines Wasserenthärters steigt der Wasserverbrauch leicht an. Der Mehrverbrauch hängt von der Grösse und der Kapazität des Wasserenthärters ab. Es ist schwierig die Betriebskosten eines Wasserenthärters einzuschätzen, da sie von verschiedenen Faktoren abhängen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich diese irgendwo im Bereich von 2-4 Franken im Monat bewegen. Diese Kosten müssen den Einsparungen bei Reinigungsmittel sowie dem verminderten Reparaturaufwand an Haushaltsgeräten und Renovationskosten an den Wasserleitungen gegenübergestellt werden.

Doch bevor man einen Wasserenthärter installiert, sollte sichergestellt werden, dass es auch wirklich notwendig ist. Hierzu können Sie sich bei ihrem Wasserwerk informieren lassen, wie hoch der Härtegrad des Wassers ist, das Sie nutzen. Alternativ schauen Sie auf dieser Seite. Wenn der Wert im Bereich zwischen I und III liegt, dann sollte man eine Installation nicht in Erwägung ziehen. Wenn aber der Härtegrad über III liegt und die Kalkablagerungen spürbar oder auch sichtbar werden, dann lohnt sich die Installation eines Wasserenthärters in jedem Fall. Zudem sollten Sie auch über die Installation eines Wasserenthärters nachdenken, wenn Sie einen Pool am Haus haben, da die Anlage Kalkablagerungen an den Fliesen verhindern kann. Die Installation selber sollten Sie auf jeden Fall von einem Fachmann durchführen lassen, da man selber viel Schaden anrichten kann, wenn die Anlage nicht richtig installiert wird.

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